Berlin 2018 – Europameisterschaft im eigenen Land

Nun ist es endlich soweit, die EM in Deutschland steht vor der Tür. Darauf habe ich lange hingearbeitet und speziell für Berlin nochmal ein bisschen was im Training umgestellt.

 

Dienstag 07.08. - als Athlet - 10.000m Finale

Hier stehen für mich die 10.000m auf dem Programm. Gleich am ersten Finalabend darf ich mein Können über 25 Runden beweisen und mich mit den Besten und Schnellsten aus Europa messen. Die Vorleistungen spielen dort nur eine untergeordnete Rolle. Denn es zählt, es auf den Punkt zu bringen (Performen, wenn es darauf ankommt), wofür man gekämpft hat.

Aber klar ist auch, dass mir mein Rennen in London (27:36,51), die gleichbedeutend die schnellste Zeit in Europa in dieser Saison ist, Selbstvertrauen gebracht hat. Mit diesem und dem Publikum im Rücken kann ich entspannt zum Wettbewerb antreten, wo es nicht um die Zeit, sondern um das Geschehen „Mann gegen Mann“ geht.

 

Samstag 11.08. - als Athlet - 5.000m Finale

Die 5.000m sollen mein Bonusrennen werden, wobei ich mich damit erst nach Dienstag beschäftigen werden. Also ganz klar à Fokus 10.000m

 

Sonntag 12.08. - als Trainer - 5.000m Finale der Frauen

Die schönste Überraschung kam am Dienstag ins Haus geflattert. Meine Freundin, die ich gleichzeitig auch trainiere hat sich dieses Jahr enorm gesteigert (15:40 vs 16:10), aber dennoch hauchdünn (61hunderstel) die Quali für die EM verpasst. Doch das Starterfeld wird aufgefüllt, sobald weniger als 20 Athleten gemeldet sind und somit hat der europäische Leichtathletikverband Nada Pauer dann auch eingeladen zu starten.

Damit habe ich dann eine „Dreifachbelastung“ bei der EM, wobei alle drei meine Liebe zum Sport noch steigern werden.

Zu empfehlen: Kommt doch einfach mal vorbei, mitten in die Stadt zum Breitscheidplatz (Programmpunkte)
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